Phosphatfällung mit LEWA-Membranpumpen in Kläranlagen

Obwohl Phosphate wichtige Nährstoffe für Mikroorganismen und Wasserpflanzen sind, kann ein übermäßiges Vorkommen in Gewässern schwerwiegende Folgen für die Umwelt haben.

Deshalb wurden in den letzten Jahren die Grenzwerte für zulässige Phosphatmengen kontinuierlich gesenkt. Betreiber von Kläranlagen stellt das vor große Herausforderungen, da sie nun mehr denn je auf dosiergenaue, effiziente und betriebssichere Pumpen angewiesen sind.

Lösungen

Für die Dosierung von Mitteln zur Phosphatfällung bei der Wasseraufbereitung bieten LEWA-Pumpen folgende Vorteile:

  • Genaue Dosierung des Fällmittels (Eisen(III)-Chlorid)
  • Absolut sicheres Anfahren der Pumpe aus jedem Betriebszustand keine Positionierung der Membran notwendig
  • Die hermetische Dichtheit der Pumpe verhindert ein Austreten des extrem aggressiven Fällmittels
  • Patentierte Sandwichmembran mit Membranschutzsystem DPS (Diaphragm Protection System) und Membranüberwachung
  • Integriertes Druckbegrenzungsventil schützt die Pumpe vor unzulässigen Überdrucksituationen (Druckstöße/ Wasserschläge), die Schäden an Pumpe oder Leitungen verursachen können.
  • Geringste Lebenszykluskosten aufgrund hoher Energieeffizienz, niedrigen Wartungskosten und extrem langer Lebensdauer der Sandwichmembran
  • Höchste Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit selbst nach Bedienfehler oder bei extremen Betriebszuständen (z.B. geschlossene Druck- oder Saugleitung)
  • Umweltschonend durch hohe Betriebssicherheit und niedrigen Stromverbrauch

Hintergrund

Was geschieht bei der Phosphatfällung?

Eine Phosphatfällung ist eine physikalisch-chemische Reaktion, bei der die Phosphate mit Salzen dreiwertiger Metalle ausgefällt werden. Dabei verwendet man die toxisch unbedenklichen Eisen(III)- und Aluminiumsalze. Bei der Einleitung der Metallsalze bilden sich positiv geladene Metallionen, die mit den negativen Phosphationen reagieren. Das entstehende schwer lösliche Metallphosphat wird in Form feinster Flöckchen ausgefällt.

Das Fällmittel muss an einer entsprechenden Stelle rasch eingegeben werden, damit die Ionen in ausreichendem Maße miteinander reagieren können. Anschließend erfolgt eine Flockungsphase, in der die feinen Fällungsprodukte zu absetzbaren Flocken aggregieren können.

(Quelle: conaqua.de) 

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