Filtration mit Kieselgur-Suspensionen in der Getränkeindustrie 

Bei der Filtration von Bier, Wein, Fruchtsäften und anderen Getränken werden Dosierpumpen zur Zugabe von Filterhilfsmitteln eingesetzt. Bei diesem Prozess sind die Pumpen im Dauereinsatz und die Anforderungen in Bezug auf Hygiene besonders hoch.

Mit der LEWA ecodos oder der LEWA ecodos in sanitary/hygienic-Ausführung werden beispielsweise Kieselgur-Suspensionen in der Anschwemmfiltration dosiert, um unerwünschte Feststoffe von der Flüssigkeit zu trennen.

Lösungen

Für die Dosierung von Filterhilfsmitteln bei der Filtration ist die LEWA ecodos in sanitary/hygienic-Design eine optimale Lösung, da sie für den Umgang mit Kieselgur-Suspensionen ausgelegt ist:

  • Stopfbuchslose LEWA ecodos sanitary/hygienic mit einer Oberflächengüte von 0,5 µm ist für den Dauerbetrieb geeignet
  • Ventile in SA-Ausführung mit Ventilsitzringen aus VA-80 und versehen mit Milchrohranschlüssen
  • Hermetische Dichtheit der Pumpe verhindert Kontamination des Produkts
  • Patentierte 4-fach-Sicherheitsmembran aus PTFE, Membrane und Dichtung FDA-konform
  • Während des Filtrationsprozesses durchsetzt die Pumpe die Flüssigkeit fortlaufend mit der Kieselgur-Suspension, damit der Filterkuchen an den Filterplatten porös bleibt
  • Äußerst geringe Toträume sorgen für eine leichte Reinigung der gesamten Pumpe und damit für die Keimfreiheit des Produkts
  • CIP/SIP-reinigbar

Hintergrund

Wie verläuft die Dosierung von Filterhilfsmitteln in der Getränkeindustrie?

Vor der Abfüllung müssen Getränke wie beispielsweise Bier, Wein oder Fruchtsäfte filtriert werden. Dabei werden Feststoffe vom jeweiligen Produkt getrennt. Für die Filtration wird ein Filterhilfsmittel benötigt. Als ein solches Hilfsmittel wird zum Beispiel eine Kieselgur verwendet, die Hefe und hochmolekulare Eiweißbestandteile auffängt.

Der Filtrationsprozess beginnt mit einer Voranschwemmung der Filterplatten. Hierbei wird eine gleichmäßig verteilte Kieselgur-Suspension in einen Wasserstrom oder direkt in das Produkt eingebracht. Fortan muss ständig Kieselgur hinzudosiert werden, damit der Filterkuchen durchlässig bleibt. Im Zuge dessen wächst der Filterkuchen kontinuierlich an und vergrößert damit die Filtertiefe. Wird genügend Kieselgur dosiert, kann die Standzeit des Filters erheblich optimiert werden.

Ansprechpartner

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