Einspritzung von Korrosionsschutz mit LEWA Pumpen und Packages

Hohe Öl- und Gaspreise begünstigen die Nutzbarmachung von Lagerstätten mit niedrigerem Öl-/Gas-Anteil ebenso wie die Verwertung von Feldern mit kleinem Nutzanteil und höherem Wasser-CO2/H2S-Anteil.

Die Einspritzung von Korrosionsschutz (engl. corrosion inhibitor) ist für eine effiziente Förderung unabdingbar.

Die verwendeten Korrosionsinhibitoren binden den Sauerstoff oder bilden eine Schutzschicht auf der Rohrinnenwand und verhindern so die Korrosion.

Lösungen zur Einspritzung von Korrosionsschutz

Vorteile von LEWA Dosier-Membranpumpen und Packages bei der Einspritzung von Korrosionsschutz:

  • Aufgrund der hohen Drücke und der Tatsache, dass einige Korrosionsinhibitoren krebserzeugend sind (z. B. Chromat/Hydrazin), sind die hermetisch dichten LEWA Membranpumpen prädestiniert
  • Verwendung von speziellen, korrosionsresistenten Materialien möglich (Hastelloy-Ventilsitze, Oxidkeramik-Ventilkugeln)
  • Auslegung auf extreme Temperaturen
  • Eine platzsparende und preisgünstigere Alternative zu Fördermengenverteilern ist die Verteilung von Korrosionsinhibitoren mit einer einfach zu wartenden Mehrfach-Dosierpumpe mit Ersatzpumpenkopf, der per Ventilbetätigung schnell und sicher in jede Einspritzleitung zugeschaltet werden kann.
  • Bei möglicher Slug-Dosierung ist der Einbau von Dosierpumpen oder Anlagen mit 2/6-poligen Motoren empfohlen. So können Slug- und Normaldosierung kostengünstig bedient werden

Hintergrund zur Einspritzung von Korrosionsinhibitoren

Prozessbeschreibung der Einspritzung von Korrosionsverhinderern.

Man unterscheidet zwischen anodischen und kathodischen Korrosionsinhibitoren.

Bei der Öl- und Gasproduktion werden hauptsächlich kathodische Korrosionsverhinder verwendet.

Bei der Offshore-Förderung werden Förderstellen in immer tiefere Wasser vorgetrieben. Damit nehmen die Förderdrücke zu. Während onshore 160-250 bar ausreichend sind, liegt der Druck offshore oft bei mehr als 900 bar. Die Fördermengen liegen im Regelfall bei ca. 50 l/h. Die Einspritzung erfolgt kontinuierlich.

Mögliche chemische Reaktionen sind zu erkennen und zu berücksichtigen:

Inhaltsstoffe im Rohöl rufen Korrosion und Ablagerungen hervor. Abhilfe schafft die Einspritzung von Korrosionsinhibitoren oder Absatzinhibitoren. Der Erfolg ist bei einer Kombination dieser Zusatzstoffe jedoch begrenzt, da sich die beiden Chemikalien neutralisieren und dann ohne Wirkung bleiben.

Es sollte daher geprüft werden, ob eine Reduzierung des Einspritzvolumens der Korrosionsinhibitoren nicht zu einem Restsäuregehalt im Rohöl führt, der die Ablagerungen ohnehin zersetzt.

Zentrale Verteilung von Korrosionsinhibitoren:

Werden an einer zentralen Stelle mehrere Einspritzstellen mit Korrosionsinhibitoren versorgt, wird  die Verwendung von Fördermengenverteilern in Betracht gezogen. Es muss dafür nur eine große Pumpe zum Bereitstellen der Gesamtfördermenge und ein Mehrfachverteilersystem installiert werden.

Über kleine Ventile und Druckausgleichsgeräte werden die Fördermengen aufgeteilt und an die verschiedenen Einspritzpunkte abgegeben. Der Platzbedarf ist jedoch nur vermeintlich geringer, da jeder Einspritzpunkt eine separate Steuerung benötigt. Ferner muss die eingespritzte Flüssigkeit hochrein sein, da sonst die mit sehr enger Toleranz arbeitenden Druckausgleichsventile festfahren können.

Hochreine Flüssigkeiten und kleinste Bauteile sind sehr anfällig gegen Viskositäts- und Druckschwankungen.

Branchen

Pumpen und Packages für die Erdöl- und Erdgasförderung

LEWA ist seit den 1950er Jahren Ihr Experte, wenn es um Pumpen und Packages geht. Bei uns erhalten Sie alles aus einer Hand: Für die Offshore-Erdölförderung oder Erdgasförderung sind unsere kundenspezifischen Packages rund um den Globus im Einsatz. Von China bis zu den Vereinigten Arabischen Emiraten setzen starke Partner auf unsere Expertise bei der Exploration von Erdöl.

Weitere Details

Produkte

LEWA ecosmart® Membrandosierpumpe

LEWA ecosmart ist die innovative, kompakte und multiplexfähige Dosierpumpe zum smarten Preis. Dabei garantieren wir Ihnen natürlich die bewährte LEWA-Qualität und unser Know-how aus über 60 Jahren am Markt.

Weitere Details

LEWA ecoflow® Prozesspumpe für Hochdruckanwendungen

Die innovative ecoflow Membran-Prozesspumpe zeigt ihre Stärken bei Hochdruckanwendungen in den Branchen Öl und Gas, Raffinerie und Petrochemie, bis hin zu den sensiblen Bereichen Pharma, Biotechnologie, Lebensmittel- und Getränkeherstellung.

Weitere Details

LEWA Chemical Injection Packages

Vom führenden Pumpenhersteller entwickelt und hergestellt. Kundenspezifische Packages zur Chemikalieneinspritzung in der Öl-und Gasindustrie.

Weitere Details

LEWA Pump Skids

Betriebsfertige, individuell ausgelegte Pumpeneinheiten im Small-Footprint-Design. Für diese Pump Skids übernehmen wir die komplette Auswahl der Pumpen, der Werkstoffe und des Zubehörs.

Weitere Details

LEWA Flow Distribution Systems (FDS)

Mithilfe von LEWA Flow Distribution Systems und mehreren Injection Rate Control Devices (IRCDs) kann ein Fluid an mehreren Stellen in den Prozess eingebracht werden.

Weitere Details

Sundyne Ansimag dichtungslose Magnet-Kreiselpumpe

Die dichtungslose Magnet-Kreiselpumpe Ansimag ist einfach in ihrer Konstruktion, aber wirkungsvoll im Einsatz. Alle fluidberührten Teile sind mit ETFE ausgekleidet. So ist die Förderung von verschiedensten Fluiden, auch von aggressiven Säuren und Lösungen, bis hin zu einer Temperatur von 121 °C möglich. Die Ansimag-Serie erfüllt den ASME / ANSI B73.3-Standard für dichtungslose Magnet-Kreiselpumpen.

Weitere Details

Informiert bleiben

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Erhalten Sie Einblicke in  LEWA Produkte, Anwendungen. Erfahren Sie mehr über die Flüssigkeitsdosierung.

Social Media

LEWA is on Linkedin LEWA is on YouTube LEWA is on Instagram
©2021 LEWA GmbH  AGB Datenschutz Impressum
play_circle_filled