Dosierung von Antistatik-Additiven mithilfe von LEWA Dosiersystemen

Bei der Förderung von Treibstoffen in Rohrleitungen über weite Strecken besteht ein hohes Risiko elektrostatischer Aufladung. Zur Vermeidung einer folgenschweren Explosion wird den Treibstoffen zuvor eine äußerst geringe Menge an Antistatik-Additiv zur Erhöhung der Leitfähigkeit hinzudosiert. Dabei spielt der korrekte Volumenstrom eine entscheidende Rolle.

LEWA Dosiersysteme sorgen durch einen kontinuierlichen Vergleich von Ist- und Sollwert des Volumenstromes für eine sichere und zuverlässige Förderung von Treibstoffen wie z. B. Kerosin.

Lösungen

Sichere Förderung von Treibstoffen durch Dosierung von Antistatik-Additiven mithilfe von LEWA Dosiersystemen

  • Autarkes System mit geschlossenem Regelkreis
  • Selbstüberwachendes und -regulierendes System: Die Leitfähigkeit der Kraftstoffe wird mithilfe entsprechender Instrumente bzw. Sensoren kontinuierlich gemessen und überwacht
  • LEWA-Steuerung smart control
  • Schnelles Erreichen der gewünschten Konzentration, keine langen Einschwingzeiten
  • Abdeckung eines großen Regelbereiches
  • Mischbehälter mit elektrischem Rührwerk
  • Auffangwannen für 100 % des Anlagenvolumens
  • Leckagesonden, Füllstandsanzeige, Durchflussmesser mit Impulsgeber, Rückschlag- und Absperrventile
  • Hochwertige Materialien wie Edelstahl 316/316L (1.4401/1.4404)
  • Berücksichtigung der gesetzlichen Normen und Standards (ATEX, WHG, TA-Luft)
    Metering system

    Hintergrund

    Jeder Gegenstand enthält positive und negative elektrische Ladungen, welche sich normalerweise ausgleichen. Der Gegenstand ist dann elektrisch neutral. Eine elektrostatische Aufladung kann nun durch die Bewegung einer elektrischen Ladung erfolgen. Die Aufladung erfolgt aufgrund des Kontaktes oder der Reibung zwischen zwei Gegenständen und der anschließenden Trennung. Der Vorgang wird als triboelektrischer Effekt bzw. als Tribo-Elektrizität bezeichnet. Es findet dabei ein Elektronentransfer von einem Stoff zum anderen statt. Der Effekt tritt sowohl bei Feststoffen als auch bei Stoffen im flüssigen Aggregatzustand auf.

    Aufgrund der niedrigen Leitfähigkeit von Treibstoffen ist bei der Förderung von z. B. Benzinen, Petroleum oder Kerosin mit dem beschriebenen Vorgang zu rechnen. Bilden sich Entladungsfunken, kann das in entsprechender Atmosphäre zu einer Explosion führen. Die Folgen einer solchen Explosion reichen vom Verlust des Produktes über die Zerstörung von Anlagen und Maschinen bis hin zur Lebensgefahr von Menschen, die im Umfeld der Rohrleitung arbeiten.

    Aus diesem Grund wird den Treibstoffen eine geringe Menge an Antistatik-Additiv hinzugefügt. Diese vermindern das Aufladungsrisiko durch eine verbesserte Ableitung überschüssiger elektrischer Ladungen.

    Durch Dosierung von Antistatik-Additiven sorgen LEWA Dosiersysteme für die Einstellung der richtigen Konzentration der Antistatik-Additive und damit der Leitfähigkeit im Kraftstoff. Da oft nur äußerst geringe Konzentrationen benötigt werden, kann im beinhalteten Mischbehälter bereits eine verdünnte Lösung bereitgestellt werden, die dann in geringen Mengen in die Rohrleitung hinzudosiert wird. Über entsprechende Instrumente und einen Schaltschrank mit der LEWA-Steuerung smart control wird der Leitwert des Treibstoffes in der Rohrleitung ständig überwacht und bei Bedarf im geschlossenen Regelkreis nachgeregelt.

    Ansprechpartner

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