Dosierung von Additiven mit LEWA Systemen

Bei der Compoundierung von Kunststoffen werden die spezifischen Produkteigenschaften durch Zugabe von Additiven optimiert.

Um im Prozess ein Zersetzen der Additive aufgrund von lokaler Überhitzung oder Pfropfenbildung durch kalte Stellen zu vermeiden, bietet LEWA für die Kunststoffaufbereitung beheizte Systeme zur Dosierung von Additiven mit individuell kombinierbaren Komponenten.

  • Förderdruck: max. 60 bar
  • Temperatur: max. 130° C
  • Förderstrom: min. 0,1 kg/h - 600 kg/h

Lösungen für die Additivdosierung

LEWA liefert komplette, betriebsfertige Lösungen passend zu Ihrem Prozess bei der Kunststoffaufbereitung. Alle Kombinationen der LEWA-Module bieten Ihnen vollautomatisches, sauberes, sicheres und flexibles Extrudieren.

Das Leistungsspektrum reicht von der Lieferung von Anlagenbaugruppen bis zum Engineering und der Inbetriebnahme komplexer Dosier- und Mischanlagen mit individueller Anlagensteuerung, Prozessvisualisierung, Betriebsdatenerfassung sowie Schnittstelle zum Prozessleitsystem. Die Lieferung einschließlich der Prozesssteuerung erfolgt aus einer Hand und garantiert optimale Sicherheit und Funktionalität der Anlagen, z. B. zur Additivdosierung in Kunststoff-Extrudern.

Vorteile der beheizten Systeme zur Kunststoffaufbereitung von LEWA:

  • Für alle Additive geeignet
  • Kosten für Compoundierung und Masterbatches werden reduziert oder sogar eliminiert
  • Erhältlich in allen Steuerungskonfigurationen
  • Gewährleistung eines sicheren und flexiblen Kunststoffaufbereitungs-Prozesses durch die Kontrolle/Regelung des Massendurchflusses
  • Kein Zersetzen der Additive durch lokale Überhitzung
  • Keine Pfropfenbildung durch kalte Stellen
  • Bedien- und servicefreundliche Gesamtanlage:

    1. Geschickte Anordnung und gute Zugänglichkeit der einzelnen Komponenten
    2. Weit zu öffnende, abschließbare Flügeltüren
    3. Einfache Demontage der Seitenteile (Wartung)
    4. Feinfilter alternierend betreibbar und auch während der Kunststoffaufbereitung von außen umschaltbar


Dosierung von Additiven in der Kunststoffindustrie Schema

LEWA Modul Heizen

Isolierter Edelstahlschrank mit kontrollierter Luftzirkulation und sicherer Sensorik; alle zum Betrieb notwendigen Geräte von außen zugänglich; Heizung elektrisch, über Dampf oder Thermofluide.

Dosierung von Additiven in der Kunststoffindustrie Schema

LEWA Modul Dosieren

Einfach- oder Mehrfach-Dosierpumpe mit Filter, Sicherheitsventil, Pulsationsdämpfer, Durchflussmesser und Druckregelung.

Dosierung von Additiven in der Kunststoffindustrie Schema

LEWA Modul Schmelzen

Behälter aus Edelstahl in unterschiedlichen Größen mit Heizmantel, Sensoren und optional auch mit Mischer erhältlich; Heizung elektrisch, über Dampf oder Thermofluid.

Additiv Modul Steuerung

LEWA Steuerungen

Slave-SPS, Stand-alone SPS, Mikrocontroller, Relaistechnik, optional explosionsgeschützt.

Dosierung von Additiven in der Kunststoffindustrie Schema

LEWA Modul Kühlen

Platten- oder Rohrbündelwärmetauscher; optional Kühlgerät für alle Kühlmittel.

Einsatzgebiete in der Additivdosierung

LEWA Dosiersysteme verarbeiten z.B. folgende Additive
Flammschutzmittel
Gleitmittel
Antibeschlagmittel
Antistatikmittel
Schmiermittel
Benetzungsmittel
Weichmacher
Antioxidationsmittel
Stabilisatoren

Hintergrundinformationen zur Additivdosierung

Die Extrusion ist in der Kunststoffindustrie ein wichtiger Prozess. Extruder müssen beheizt werden, um das eingefüllte Kunststoffgranulat oder -pulver aufzuschmelzen. Das System-Engineering für Anlagen zur Additivdosierung in Kunststoff-Extrudern gehört auch zu den Spezialgebieten von LEWA.

Wir kreieren für Sie eine ganzheitliche Systemlösung zur Kunststoffaufbereitung, die fehlerfrei funktioniert und Sie bei der Produktion hochwertiger Kunststoffteile unterstützen. Einige verfahrenstechnische Aufgaben machen auch das Kühlen des plastifizierten Kunststoffes notwendig. Je nach verwendetem Kunststoff ist weitere Ausrüstung nötig, z.B. zum Abpumpen von Gasen, die Blasen im Endprodukt hinterlassen würden.

In der Regel sind zur Herstellung von Kunststoffprodukten nach der Düse weitere Maschinen nötig. Zur Erreichung bestimmter Produkteigenschaften des Kunststoffes werden bei der Kunststoffaufbereitung Additive eingesetzt. Additive sind auf die jeweilige Anwendung hin optimiert.

An die Additive werden in der Kunststoffaufbereitung folgende Anforderungen gestellt:Hinzu kommen die Anforderungen an alle Rohstoffe:
Spezifische WirksamkeitGute Umweltverträglichkeit
Lange andauernde Wirkung z. B. bei LichtschutzmittelnGeringe Gesundheitsgefährdung
Hohe Wirtschaftlichkeit
Hohe Stabilität
Keine negativen Einflüsse

Im Allgemeinen ist die Einsatzmenge bei der Kunststoffaufbereitung sehr gering und umfasst einen Anteil von weniger als 1% an der Gesamtrezeptur.

Quelle: Wikipedia, Februar 2012

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